Die meisten Reisenden fliegen am Vasai-Virar vorbei. Sie steuern direkt das Gateway of India oder die Strände von Alibaug an und überlassen die nördlichen Vororte Pendlern und Einheimischen. Aber es gibt einen Grund, hier aufzuhören. Für Mumbais Arbeitskräfte ist es nicht nur ein schlafender Riese. Es ist eine Küstenstadt mit einer Geschichte, die sich über mehrere Imperien erstreckt, und einer Gegenwart, die sich schnell verändert.
Der Name Bassein verrät etwas über seine Vergangenheit.
Dieser Landstreifen am Arabischen Meer war jahrhundertelang eine Sehenswürdigkeit. Es begann mit den Devagiri Yadavas. Dann wurde es von den muslimischen Königen Gujarats als Seehafen genutzt. Die Portugiesen kamen 1526 an. Sie bauten eine Festung. Die Mauern liegen jetzt in Trümmern, aber man kann immer noch die Form der strategischen Position erkennen. Es war ein Zentrum des Schiffbaus. Hier verliefen die Handelswege.
Die Moguln versuchten, es einzunehmen. Sie haben versagt. Wiederholt.
Bis 1739 hatten die Marathas die Kontrolle übernommen. Später kamen die Briten. Die Machtdynamik hat sich verschoben. Die Branche wuchs. Heute ist es Teil der riesigen kommunalen Körperschaft Vasai-Virar. Die Verwaltungsfusion erfolgte im Jahr 2009. Sie vereinte Vasai, Virar und Dutzende anderer Stadtteile. Das Ergebnis war sofort sichtbar. Es entwickelte sich zu einem der bevölkerungsreichsten städtischen Gebiete in Maharashtra.
Eine Stadt der Fischer und Fabriken
Schauen Sie an den Hochhäusern vorbei. Das Bodenniveau wird hier noch immer vom Meer bestimmt.
Vasai-Virar ist seit langem ein großes Fischereizentrum. Die Luft riecht nach Salz und Fisch. Es ist auch ein Großhandelsexporteur von Agrarprodukten. Wenn Sie durch die Märkte gehen, werden Sie Kisten mit Waren sehen, die für die U-Bahn bereitstehen.
Traditionelle Industrien sind hier noch lebendig. Sie finden hier Handwebereien aus Seide und Baumwolle. Es handelt sich nicht um Massenware. Es ist handgefertigt. Ein weiteres Grundnahrungsmittel ist die Salzherstellung. Es handelt sich hierbei nicht um Museumsstücke. Es handelt sich um aktive Gewerbe.
Aber die Skyline verändert sich.
Der Bau nimmt zu. Technologiebezogene Aktivitäten etablieren sich. Es entstehen Software-Entwicklungszentren. Die Stadt ist für Mumbai nicht mehr nur eine Schlafgemeinschaft. Es entwickelt seinen eigenen wirtschaftlichen Puls.
So besuchen Sie Vasai-Virar
Dies ist kein Urlaubsziel. Sie kommen nicht wegen Luxus-Spas hierher. Sie legen Wert auf Geschichte, lokales Flair und die Nähe zum Meer.
Anreise
Die Stadt liegt nördlich von Mumbai. Es ist gut über Straße und Schiene angebunden. Die Westbahnlinie verläuft durch Virar und Vasai. Von Mumbai Central oder Churchgate sind es ein paar Stunden mit dem Zug. Autofahren ist eine Option, aber der Verkehr auf der Autobahn kann brutal sein. Planen Sie Verzögerungen ein.
Was es zu sehen gibt
* Die Festungsruinen: Begeben Sie sich in die Gegend von Bassein. Die portugiesische Festung liegt in Trümmern. Es ist krass. Es liegt direkt am Wasser. Es ist ein ruhiger Ort zum Spazierengehen. Es gibt keinen Eintrittspreis. Bringen Sie einfach Wasser mit.
* Die Küste: Die Küste des Arabischen Meeres ist hier breit. Am frühen Morgen sind die Fischer draußen. Beobachten Sie, wie die Boote einlaufen. Es ist ein Ritual, das sich seit 500 Jahren nicht verändert hat.
* Die Märkte: Gehen Sie zu den Großhandelsmärkten. Sehen


























