Es gibt Grenzen, die Menschen nicht überschreiten. Nicht weil sie verboten sind, sondern weil der Berg Nein sagt.
Bis vor kurzem.
Kletterer respektieren seit langem die Standardrouten am Mount Everest. Südlicher Col. North Ridge. Diese Wege sind überfüllt, mit Seilen markiert und von der Logistik kommerzieller Expeditionen umgeben. Sie sind relativ gesehen sicher. Für viele sind sie auch der großen Herausforderung beraubt, die den frühen Alpinismus ausmachte.
Doch aus den Schatten der Kangshung-Flanke ist ein neuer Aufstieg aufgetaucht. Dies ist kein weiteres Ticket zum Gipfel über ein von Sherpas unterstütztes Team mit voreingestellten Lagern und zusätzlichem Sauerstoff. Dies wird nicht unterstützt. Dies ist ein Solo (oder ein Paar, je nachdem, wie Sie zählen). Und das ohne die Plastikflaschen, auf die die meisten modernen Kletterer angewiesen sind.
Robert Mads Andersons Berichterstattung über dieses Kunststück wirft ein Schlaglicht auf etwas Seltenes in einer Zeit, in der der Everest zu einer Ware geworden ist. Es ist die Vorstellung, dass der Berg noch wild ist. Immer noch gleichgültig. Immer noch gefährlich im reinsten, unmittelbarsten Sinne.
Die Kangshung Face Challenge
Lassen Sie uns genauer auf das „Wo“ eingehen. Die Kangshung-Wand ist die südöstliche Wand des Everest mit Blick auf die Tibet-Seite. Es ist weniger bestiegen als die nepalesischen Wände. Es ist steiler. Es ist windiger. Das Gelände ist komplex – die Mischung aus Eis, Fels und Höhenmetern stellt jede Faser der Entschlossenheit eines Kletterers auf die Probe.
Warum dieses Gesicht? Weil es eine Route bietet, die noch nicht zu Tode geprügelt wurde. Es erfordert Selbstversorgung. Keine Fixseile. Keine Sauerstoffflaschen. Nur du, deine Steigeisen und die dünne Luft.
Andersons Arbeit, die oft mit dem Ethos von Alex Harz und dem Expeditionsgeist verbunden ist, der in Werken wie „Nine Lives“ zu finden ist, weist auf einen Wandel in unserer Sicht auf das Bergsteigen in großer Höhe hin. Bei der „neuen Route“ geht es nicht nur um die Geographie. Es geht um Ethik. Es geht darum, wer wie klettern darf.
„Es gibt keinen Ort wie den Mount Everest, besonders wenn man der Einzige ist, der noch auf dem Berg ist.“
Klettern ohne Unterstützung: Wie und warum
Wie klettert man ohne Unterstützung? Sie planen. Du trägst alles. Du bewegst dich schnell. Du akzeptierst, dass du weitermachst oder nach Hause gehst, wenn dir ein Steigeisen kaputt geht oder du einen Handschuh verlierst. Unten wartet kein Team darauf, Ihren Fehler zu beheben.
Warum


























