Vergessen Sie für einen Moment den überfüllten Stephansplatz. In Wien geht es nicht nur um das Erdgeschoss. Es ist eine Stadt, die den Blick nach oben verlangt.

Zwei neue Titel der wienfacetten -Reihe verändern den Blick auf die Hauptstadt. Sie kosten fast nichts für das, was sie bieten. Jeweils neun Euro und neunzig Cent. Aber die Einblicke im Inneren sind noch viel mehr wert.

Diese Bücher richten sich an Reisende, die die allgemeinen Reisegruppen überspringen möchten. Sie konzentrieren sich auf Größe und Gastfreundschaft. Konkret beantworten sie die Frage, wo man Wien von oben sehen und wo man charaktervoll schlafen kann.

Wo man Wien von oben sehen kann

Der klassische Ausblick kommt vom Nordturm des Stephansdoms. Du steigst die Treppe hinauf. Pass auf. Es ist ikonisch. Aber es ist auch vorhersehbar.

Frederike Demattio und Valentin Demetz-Wille gehen in ihrem Buch Wiener Höhepunkte tiefer in die Materie ein. Sie kartieren 66 Orte für diejenigen, die keine Höhenangst haben. Das Angebot ist groß. Sie erhalten das Alte und das Neue.

Denken Sie über die Kirchen hinaus. Das Buch beleuchtet den Saturnturm. Es weist auf die Villa Aurora auf dem Wilhelminenberg hin. Es wird sogar das Hochhaus in der Herrengasse erwähnt. Es sind Orte, an denen sich die Stadt in ein Netz aus Geschichte und Moderne verwandelt.

Die Autoren haben 66 Höhenpunkte in Wien identifiziert und geben wertvolle Tipps für die besten Aussichten.

Der Reiseführer behandelt Türme, Wolkenkratzer und Hügel. Es erklärt, was in diesen Lufträumen passiert. Dort kann man essen. Du kannst über Nacht bleiben. Du kannst sogar skaten. Das Buch listet die besten Aussichtspunkte für Fotografen und Träumer gleichermaßen auf.

Dies ist nicht nur eine Liste. Es ist eine Strategie, die Stadt anders zu sehen. Wenn Sie den Touristenfallen aus dem Weg gehen wollen, beginnen Sie ganz oben.

Hotels mit Seele, nicht nur Bettwäsche

Sonja Urich vertritt einen anderen Standpunkt. Sie schaut auf die Stelle, an der Sie Ihren Kopf ruhen lassen. Wiener Hotels mit Charme stellt 60 Standorte vor.

Hotels sind mehr als nur Betten. Es sind Zeitkapseln. Sie werden aus Ihrem Alltag entfernt. Man trifft Menschen von überall her. Du tust nichts anderes, als für eine Weile zu existieren.

Urich findet das Charmante und das Exzentrische. Sie ignoriert die sterilen Ketten. Sie konzentriert sich auf die Orte mit Geschichten. Einige sind große Paläste. Andere sind kleine Gartenpensionen.

Das Buch beschreibt jedes Hotel ausführlich. Aber es geht noch weiter. Es gibt konkrete Tipps. Wie bekomme ich das beste Zimmer? Welcher Mitarbeiter kennt die lokalen Geheimnisse? Wo gibt es das beste Frühstück?

Der Preis für diese Leitfäden ist niedrig. Aber der Wert ist hoch. Sie erhalten kuratierte Erlebnisse. Sie erhalten Zugang zu dem Wien, das die Einheimischen lieben.

Beide Bücher sind Teil einer Reihe, die bereits zehn Auflagen erlebt hat. Jeder Band umfasst 128 Seiten. Sie haben Taschenformat. Sie passen in Ihre Tasche. Sie sind billig.

Dennoch verändern sie Ihre Reise. Sie verwandeln einen normalen Besuch in eine kuratierte Erkundung.

Warum auf den Hauptstraßen bleiben, wenn man die beste Aussicht zwanzig Minuten über eine Wendeltreppe hat? Warum eine generische Kette buchen, wenn eine familiengeführte Pension Geschichte und Wärme bietet?

Die Antwort liegt im Detail. Der Saturnturm. Die Villa Aurora. Die Gartenpension am Rande der Stadt. Diese sind