Ein Last-Minute-Finanzierungsgesetz, das einen Regierungsstillstand verhindern soll, enthält versteckte Änderungen an der Fluglinienpolitik, die dauerhafte Folgen haben könnten. Während sich die Schlagzeilen auf die Finanzierung durch die FAA konzentrieren, schränken wichtige Bestimmungen stillschweigend künftige Sicherheitsverbesserungen ein und laden zur Überprüfung internationaler Luftfahrtabkommen ein.
Die Bestimmung „Zwei Piloten für immer“.
Der Gesetzentwurf enthält eine Formulierung, die die FAA anweist, keine Mittel für Studien zu verwenden, die eine Reduzierung der Besatzungsstärke im Flugdeck im kommerziellen Betrieb ermöglichen würden. Dadurch werden die geltenden Vorschriften praktisch eingefroren und die Erforschung neuer Technologien oder Personalmodelle, die die Sicherheit verbessern könnten, verhindert.
Warum das wichtig ist: Dieser Schritt wird zwar von Pilotgewerkschaften befürwortet, stellt aber die Arbeitsplatzsicherheit vor datengesteuerte Sicherheitsverbesserungen. Es schränkt die Fähigkeit der FAA ein, Innovationen zu erforschen, die möglicherweise den Betrieb rationalisieren oder die Effizienz verbessern könnten, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
DOT-Überprüfung der internationalen Politik
Der Gesetzentwurf weist außerdem das Verkehrsministerium (DOT) an, seine 30 Jahre alte „Erklärung zur internationalen Luftverkehrspolitik“ zu überprüfen. Diese Politik hat in der Vergangenheit Open-Skies-Vereinbarungen gefördert, den Wettbewerb gefördert und die Kosten für die Verbraucher gesenkt.
Warum das wichtig ist: Eine Überprüfung könnte zu einer restriktiveren Handelspolitik führen, möglicherweise zu Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder führen und den Zugang von US-Fluggesellschaften zu ausländischen Märkten einschränken. Dieser Wandel steht im Einklang mit einem wachsenden Trend zum Protektionismus in der Luftfahrt, der heimischen Arbeitsplätzen Vorrang vor dem globalen Wettbewerb einräumt.
Zusätzliche Finanzierung und Einschränkungen
Über diese wichtigen Änderungen hinaus enthält der Gesetzentwurf Folgendes:
- Finanzierung für medizinische Rückstände: 100 Millionen US-Dollar, um die Bearbeitungszeiten für ärztliche Atteste von Piloten und Fluglotsen zu verkürzen. Obwohl dies ein positiver Schritt ist, bestehen weiterhin Bedenken, dass beschleunigte Überprüfungen die Gründlichkeit beeinträchtigen könnten.
- Stärkung des Schlichtungsgremiums: Erhöhung der Mittel für das Nationale Schlichtungsgremium, wahrscheinlich mit dem Ziel, Tarifverhandlungsprozesse zu beschleunigen.
- Wetterbeobachterschutz: Aufrechterhaltung eines vertraglichen Wetterbeobachterprogramms, um dessen Abschaffung zu verhindern.
- Datenschutz bei Flugverfolgung: Schutz der Möglichkeit privater Flugzeugbesitzer, identifizierende Daten aus der öffentlichen Echtzeitverfolgung zu blockieren.
Langfristige Auswirkungen
Beim Shutdown-Gesetz geht es nicht nur um die Finanzierung der Luftfahrt; Es geht darum, bestehende Regeln zu festigen und möglicherweise die Zukunft des internationalen Wettbewerbs neu zu gestalten. Die Beschränkungen der Besatzungsgrößenforschung und die DOT-Überprüfung könnten noch lange nach Ende dieses Geschäftsjahres weitreichende Auswirkungen auf den Flugbetrieb und die Handelsbeziehungen haben.
„Der Gesetzentwurf legt die heutigen Cockpit-Regeln fest und lädt zu einer protektionistischeren Haltung des US-Verteidigungsministeriums ein, die den Wettbewerb und die Partnerschaften in den kommenden Jahren verändern könnte.“
