Marriott hat sein Zertifikatsprogramm für kostenlose Übernachtungen angepasst und die maximale Punktzahl, die Mitglieder einem Zertifikat hinzufügen können, von 15.000 auf 25.000 erhöht. Dies bedeutet, dass Zertifikate, die für Prämien im Wert von 35.000, 40.000, 50.000 und 85.000 Punkten einlösbar sind, nun auch Aufenthalte in teureren Hotels abdecken können.
Warum das wichtig ist: Bonvoy-Abwertung und Zertifikatsnutzen
Die Änderung adressiert ein wachsendes Problem: Die dynamische Preisgestaltung von Marriott hat die Kosten für Hotelübernachtungen stetig erhöht. Zuvor verloren Festwertzertifikate an Nutzen, da die Bonvoy-Rücknahmepreise stiegen. Als Ausgleich müssen Mitglieder jetzt mehr Punkte ausgeben, damit ihre Zertifikate in den gewünschten Unterkünften funktionieren.
Das ist keine Großzügigkeit; Es handelt sich um eine notwendige Anpassung, um zu verhindern, dass Zertifikate veraltet sind. Ohne sie würden Kreditkartenprämien und Elite-Statusvorteile an Wert verlieren. Der Schritt bewahrt die Wirtschaftlichkeit von Co-Branding-Kreditkarten und bietet Mitgliedern einen Anreiz, weiterhin bei Marriott auszugeben.
Die Entwicklung des Punktesystems von Marriott
Marriott hat vor Jahren die festen Prämientabellen aufgegeben und ist auf dynamische Preise umgestiegen. Dadurch verloren Freinachtgutscheine ihren garantierten Wert, da sie nicht mehr bestimmten Hotelkategorien entsprachen. Stattdessen wurden sie zu Festpunktprämien, die mit steigenden Rücknahmekosten schnell an Wert verloren.
Die Lösung von Marriott bestand darin, den Mitgliedern zu ermöglichen, Zertifikate mit zusätzlichen Punkten „aufzufüllen“ – eine Notlösung, die die zugrunde liegende Abwertung nicht behebt. Die neue Höchstgrenze von 25.000 Punkten erweitert die Verwendbarkeit des Zertifikats, allerdings auf Kosten der Forderung nach mehr Punkten vom Mitglied.
Praktische Auswirkungen für Reisende
Mit den aktualisierten Obergrenzen können Zertifikate nun Aufenthalte im Wert von bis zu 60.000, 65.000, 75.000 und 110.000 Punkten abdecken. Die Änderung ist besonders hilfreich in einem dynamischen Preisumfeld, in dem die Rücknahmekosten häufig schwanken. Dies sollte zu erfolgreicheren Zertifikatseinlösungen führen und die Frustration der Mitglieder verringern.
Auch Marriott profitiert, da die Änderung die Mitglieder dazu ermutigt, zusätzliche Punkte zu kaufen, um die Differenz auszugleichen. Das Unternehmen begrenzt die Aufladung von Zertifikaten strategisch, um zu verhindern, dass ungenutzte Prämien verfallen – Zertifikate verfallen, wenn sie nicht verwendet werden, Punkte hingegen nicht.
Tatsächlich hat Marriott die Verwendung von Zertifikaten wieder einfacher gemacht … aber nur, indem ein größerer Teil der Kosten auf das Mitglied abgewälzt wurde. Diese Anpassung stellt sicher, dass Bonvoy-Preiserhöhungen diese Prämien nicht nutzlos machen.


























