додому Без рубрики CEO von American Airlines steht vor historischem Misstrauensvotum der Union

CEO von American Airlines steht vor historischem Misstrauensvotum der Union

0

Die Association of Professional Flight Attendants (APFA), die 28.000 Flugbegleiter von American Airlines vertritt, hat einstimmig ein Misstrauensvotum gegen CEO Robert Isom ausgesprochen. Diese beispiellose Aktion signalisiert tiefe Unzufriedenheit mit der Leistung und Führung der Fluggesellschaft.

Sinkende Leistung und steigende Unzufriedenheit

Seit Monaten äußert die APFA Bedenken darüber, dass American Airlines bei den Finanz- und Betriebsergebnissen hinter Konkurrenten wie United, Delta und Southwest zurückbleibt. Die Gewerkschaft verweist auf anhaltende Verluste, gescheiterte Vertriebsstrategien der Unternehmen und sinkende Kundenzufriedenheit als Beweis für eine „unerbittliche Abwärtsspirale“ unter der Führung von Isom.

APFA-Präsidentin Julie Hedrick erklärte:

„Von miserablen Gewinnen bis hin zu Betriebsausfällen, bei denen die Mitarbeiter an vorderster Front auf dem Boden schlafen, muss diese Fluggesellschaft ihren Kurs korrigieren, bevor sie noch weiter zurückfällt. Diese Ebene des Scheiterns beginnt ganz oben, bei CEO Robert Isom.“

Hedricks Aussage unterstreicht den Ernst der Lage: Flugbegleiter mussten während der jüngsten Winterstürme auf dem Boden des Flughafens schlafen, ein Zustand, den Isom als „einfach Teil unseres Jobs“ abtat. Diese Missachtung des Wohlergehens der Arbeitnehmer unterstreicht die Frustration der Gewerkschaft.

Vergütung von Führungskräften im Vergleich zu den Unternehmensergebnissen

Der APFA-Vorstand stellte außerdem fest, dass die Vergütung von CEO Isom trotz der sich verschlechternden finanziellen Leistung weiter gestiegen sei. Während die Fluggesellschaft Probleme hatte, erhielt Isom erhebliche Gehaltserhöhungen und Top-Führungskräfte erhielten große Vergütungspakete. Diese Diskrepanz verstärkt die Forderung der Gewerkschaft nach Rechenschaftspflicht.

Umfassendere Arbeitsbelange

Das Misstrauensvotum der APFA ist kein Einzelfall. Auch die Allied Pilots Association (APA), die die 16.000 amerikanischen Piloten vertritt, äußerte ihr „verlorenes Vertrauen“ in das Management und forderte „entscheidende Veränderungen“. Die Reaktion des Vorstands auf diese Bedenken war jedoch abweisend. Isom bot ein Treffen mit Gewerkschaftsführern an, gab jedoch keine konkrete Zusage, die zugrunde liegenden Probleme anzugehen.

Was das bedeutet

Der Vorstand vermeidet in der Vergangenheit jede Verantwortung. Die aktuelle Situation scheint ein weiteres Beispiel dafür zu sein, dass Führungskräfte kurzfristigen Lösungen Vorrang vor langfristigen Lösungen einräumen. Die Rentabilität der Fluggesellschaft ist bereits angespannt und anhaltendes Missmanagement könnte zu einem weiteren Rückgang führen.

Die Aktion der Gewerkschaft ist bedeutsam, da es das erste Mal in der Geschichte von American Airlines ist, dass ein Misstrauensvotum gegen einen CEO ausgesprochen wurde. Angesichts der Erfolgsbilanz des Vorstands bleibt eine sinnvolle Änderung jedoch ungewiss. Sofern nicht anhaltender Druck einen Führungswechsel erzwingt, werden die Probleme der Fluggesellschaft wahrscheinlich weitergehen.

Exit mobile version