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American Airlines schränkt Schadensersatzansprüche für Rollstuhlfahrer ein und begrenzt Rückerstattungen für Herabstufungen

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American Airlines schränkt Schadensersatzansprüche für Rollstuhlfahrer ein und begrenzt Rückerstattungen für Herabstufungen

American Airlines hat stillschweigend seinen Beförderungsvertrag aktualisiert und strengere Regeln für die Meldung von Rollstuhlschäden eingeführt und die Rückerstattungen für unfreiwillige Herabstufungen in der Kabine reduziert. Diese nun in Kraft getretenen Änderungen schränken die Rückgriffsmöglichkeiten der Passagiere in zwei Schlüsselbereichen erheblich ein: beschädigte Mobilitätsgeräte und überverkaufte Premium-Kabinen.

Strengere Fristen für Rollstuhlansprüche

Die Fluggesellschaft verlangt nun von Passagieren, verlorene oder beschädigte Rollstühle innerhalb von 24 Stunden bei Inlandsflügen und 21 Tagen bei internationalen Reisen zu melden. Bisher gab es keine solche Anmeldefrist. Dieser Wandel ist bemerkenswert, da American Airlines bei Rollstuhlschäden bereits branchenführend ist. Kritiker meinen, die neue Richtlinie werde es der Fluggesellschaft ermöglichen, Ansprüche einfacher abzulehnen, da viele Passagiere Schäden möglicherweise nicht sofort entdecken oder Schwierigkeiten haben, die Meldeverfahren umgehend zu bewältigen.

Die Änderungen werfen Bedenken hinsichtlich der praktischen Durchsetzung auf:

  • Verzögerte Schäden: Viele Rollstuhlprobleme, wie z. B. verbogene Rahmen oder Fehlfunktionen des Joysticks, werden möglicherweise erst nach der Fahrt offensichtlich.
  • Meldebarrieren: Passagiere können auf Hindernisse wie geschlossene Gepäckschalter, lange Schlangen oder körperliche Einschränkungen stoßen, die eine rechtzeitige Meldung verhindern.
  • Bürokratische Hürden: Falsch eingereichte Meldungen (z. B. kategorisiert als „Hilfeprobleme“ statt „falsch gehandhabte Hilfsmittel“) könnten abgewiesen werden, wenn sie nicht ordnungsgemäß eskaliert werden.

Reduzierte Rückerstattungen für Downgrades

American Airlines begrenzt die Rückerstattung für unfreiwillige Herabstufungen jetzt auf 40 % des ursprünglichen Ticketpreises. Bisher erhielten Passagiere den Preisunterschied zwischen Premium- und Downgrade-Kabinen. Das heißt, wenn ein Business-Class-Ticket (1.050 $) auf ein Busticket (200 $) herabgestuft wird, erhält der Passagier statt der Differenz von 850 $ nur 420 $ zurück.

Diese Änderung schafft einen finanziellen Anreiz für Fluggesellschaften, Flüge zu überbuchen und von Herabstufungen zu profitieren:

  • Internationale Flüge: Die Auswirkungen sind auf internationalen Strecken größer, wo die Rückerstattung bei einem Business-Class-Ticket im Wert von 5.000 US-Dollar statt der Differenz von 4.500 US-Dollar nur 2.000 US-Dollar betragen kann.
  • DOT-Konflikt: Die Richtlinie scheint im Widerspruch zu den Leitlinien des Verkehrsministeriums (DOT) zu stehen, die eine vollständige Rückerstattung des Fahrpreises bei Herabstufungen betonen.
  • Probleme bei der Rückerstattungsberechnung: Passagiere haben über Schwierigkeiten mit den Rückerstattungsberechnungen von American Airlines berichtet und teilweise deutlich niedrigere Beträge als erwartet erhalten.

Was das für Reisende bedeutet

Diese Änderungen spiegeln einen breiteren Trend wider, dass Fluggesellschaften den Gewinn über die Zufriedenheit der Passagiere stellen. Die strengeren Richtlinien können die finanzielle Haftung der Fluggesellschaft verringern, allerdings auf Kosten des Kundenschutzes. Passagiere, die mit Mobilitätsgeräten fliegen oder Premium-Kabinen buchen, sollten den aktualisierten Beförderungsvertrag kennen und bereit sein, Ansprüche sofort einzureichen und alle Interaktionen mit dem Personal der Fluggesellschaft zu dokumentieren.

„Diese Änderungen sind völlig unvernünftig“, sagt ein Verbraucherschützer. „Herabstufungen sollten Passagiere entweder zum Anspruch auf die Differenz zwischen den vorherrschenden Tarifen oder auf die Differenz zwischen dem höchsten und dem günstigsten Tarif, der in der Kabine bezahlt wird, berechtigen.“

Aufgrund der begrenzten Durchsetzungsfähigkeiten des DOT haben Passagiere kaum Rückgriffsmöglichkeiten, und die Änderungen der Fluggesellschaft werden wahrscheinlich Bestand haben.

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